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Arbeit im Wandel – Sinn, Entfremdung und Selbstverwirklichung
Sa. 10.04.2027 10:00
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Arbeit bestimmt unseren Alltag, unseren Lebensrhythmus und oft auch unser Selbstverständnis. Doch was „Arbeit“ bedeutet, hat sich im Laufe der Geschichte grundlegend verändert: Von der antiken Abwertung körperlicher Tätigkeit über den Arbeitsethos der Industrialisierung bis hin zu „New Work“ und digitaler Plattformökonomie. Heute stehen wir erneut vor einem Umbruch – durch Automatisierung, KI und neue Modelle von Erwerbsarbeit. Der Kurs nimmt Arbeit aus philosophischer, historischer und gesellschaftlicher Perspektive in den Blick. Wir fragen: Warum arbeiten wir eigentlich? Was macht Arbeit sinnvoll – und wann wird sie zur Belastung? Welche Vorstellungen von Arbeit prägen uns, und welche Alternativen sind denkbar? Gemeinsam analysieren wir Texte, tauschen Erfahrungen aus und entwerfen Szenarien für die „Arbeit der Zukunft“. Der Kurs bietet Raum, die eigene Arbeitsbiografie zu reflektieren und neue Perspektiven auf ein Thema zu gewinnen, das uns alle betrifft.

Kursnummer BR17569Z1
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Gebühr: 16,00 €
Anders sehen lernen – Kulturelle Gewissheiten verlernen
Di. 13.04.2027 18:00
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Warum erscheint uns manches selbstverständlich, obwohl Menschen zu anderen Zeiten und an anderen Orten ganz anders darüber gedacht haben? Vorstellungen etwa von Arbeit, Natur, Eigentum, Geschlecht, Wissenschaft oder einem guten Leben entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir übernehmen sie aus Familie, Schule, Medien und Gesellschaft – und mit ihnen Vorstellungen davon, was normal, vernünftig oder sogar „natürlich“ ist. Oft bemerken wir diese kulturellen Prägungen erst, wenn eine andere Perspektive unsere Gewissheiten irritiert. Der interaktive Workshop lädt dazu ein, solche Selbstverständlichkeiten sichtbar zu machen und gemeinsam zu hinterfragen. Wie prägen kulturelle Skripte unsere Wahrnehmung? Welche Annahmen liegen unserem Denken zugrunde, ohne dass wir uns ihrer bewusst sind? Und was verändert sich, wenn wir versuchen, Vertrautes aus einer anderen Perspektive zu betrachten? Dabei geht es nicht nur um andere Kulturen oder historische Zeiten, sondern ebenso um den eigenen Alltag, gesellschaftliche Normen und die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen. Verlernen bedeutet dabei nicht, alles bisher Gelernte abzulehnen oder jede Gewissheit grundsätzlich infrage zu stellen. Es bedeutet, die eigene Perspektive als eine mögliche unter mehreren zu erkennen und bewusster zu entscheiden, was wir behalten, verändern oder neu betrachten möchten. Perspektivwechsel können so nicht nur den eigenen Blick erweitern, sondern auch helfen zu verstehen, warum andere Menschen dieselbe Wirklichkeit anders wahrnehmen und bewerten. Darin liegt eine wichtige Voraussetzung für Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit Übungen, Austausch und gemeinsamer Reflexion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, die eigene Sichtweise zum Gegenstand des Nachdenkens zu machen, genügen.

Kursnummer BR17589
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Gebühr: 16,00 €
DvD? (Depp vom Dienst) - Nein, danke! - wie man ohne schlechtes Gewissen nein sagt
Mi. 14.04.2027 19:00
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wie man ohne schlechtes Gewissen nein sagt

* Wann sage ich "ja", obwohl ich eigentlich lieber "nein" sagen würde? * Welche Gedanken und Gefühle schwingen mit? * Welche Ursachen liegen dem Ja-Sagen zugrunde? * Warum ist Nein-Sagen wichtig? * Wie sage ich wertschätzend "nein"?

Kursnummer BR122545
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Gebühr: 12,00 €
Kapitalismus und Demokratie – Liebesbeziehung oder brüchige Zweckgemeinschaft
Do. 15.04.2027 18:00
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Zweckgemeinschaft

Kapitalismus und Demokratie gelten häufig als westliches Erfolgsduo: Freie Märkte sollten Wohlstand schaffen, eine wachsende Mittelschicht politische Freiheit verlangen und Handel autoritäre Staaten öffnen. Lange galt wirtschaftliche Modernisierung deshalb zugleich als Weg zur Demokratie. Doch historisch war das Verhältnis weit konfliktreicher: Besitzende Eliten bekämpften die Ausweitung des Wahlrechts, soziale Rechte mussten politisch erkämpft werden und marktradikale Reformen wurden auch unter Diktaturen durchgesetzt. Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas und die Entwicklung Russlands zeigen zudem, dass Kapitalismus keineswegs automatisch zu Demokratie führt. Auch innerhalb demokratischer Gesellschaften bleibt das Verhältnis spannungsreich: Vermögen, Medienmacht, Lobbyismus und Erbschaften können wirtschaftliche Ungleichheit in politischen Einfluss übersetzen. Mit den Tech-Eliten der Gegenwart erhält diese alte Frage neue Aktualität. Der Vortrag verfolgt die wechselvolle Beziehung von Kapitalismus und Demokratie von der Industrialisierung bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche politischen Regeln braucht eine Marktwirtschaft, damit aus ökonomischer Freiheit nicht politische Oligarchie wird?

Kursnummer BR17590
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Gebühr: 16,00 €
Sprache und Macht – Wie Worte Wirklichkeit schaffen
Mi. 21.04.2027 18:00
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Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr? Der Kurs untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung? In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel des Kurses ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.

Kursnummer BR17571Z1
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Gebühr: 16,00 €
Konflikte verstehen und konstruktiv bearbeiten
Mi. 21.04.2027 19:00
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Konflikte gehören zu jeder Beziehung – besonders in Partnerschaften. Oft beginnen Gespräche harmlos und entwickeln sich plötzlich zu festgefahrenen Diskussionen, Missverständnissen oder Rückzug. Doch warum ist das so? In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Gespräche häufig eskalieren oder ins Stocken geraten und welche unbewussten Dynamiken dabei eine Rolle spielen. Sie lernen, zwischen Sach- und Beziehungsebene zu unterscheiden und typische Konfliktmuster zu erkennen – wie etwa die Eskalationsspirale oder den Wechsel zwischen Angriff und Rückzug. Darüber hinaus erhalten Sie konkrete, alltagstaugliche Werkzeuge, um Gespräche konstruktiver zu gestalten: von aktivem Zuhören über Ich-Botschaften bis hin zu einfachen Strategien zur Deeskalation. Ziel ist es, mehr Verständnis füreinander zu entwickeln und auch in schwierigen Situationen im Dialog zu bleiben. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Paare, ist jedoch für alle geeignet, die ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern und Konflikte bewusster und lösungsorientierter angehen möchten.

Kursnummer BR12224
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Gebühr: 23,50 €
Krisenmodus – Wie wir mit Unsicherheit leben lernen
Do. 22.04.2027 18:00
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Pandemie, Krieg, Klimawandel, wirtschaftliche Umbrüche und künstliche Intelligenz: Viele Entwicklungen stellen vertraute Gewissheiten infrage. Während eine Krise noch andauert, zeichnet sich bereits die nächste ab. Dadurch kann der Eindruck entstehen, die Gegenwart bestehe nur noch aus Ausnahmesituationen, auf die wir kaum Einfluss haben. Die Veranstaltung richtet den Blick deshalb nicht auf Leistungsdruck oder berufliche Erschöpfung, sondern auf den Umgang mit Unsicherheit. Wie verändern Krisen unsere Wahrnehmung von Gefahr, Zeit und Zukunft? Weshalb suchen Menschen in unübersichtlichen Situationen nach eindeutigen Erklärungen, Kontrolle oder starken Autoritäten? Und wie beeinflussen Nachrichtenrhythmen und politische Zuspitzungen unser Gefühl dafür, was tatsächlich bedrohlich ist? Aus historischen, gesellschaftlichen und philosophischen Perspektiven wird untersucht, wie Menschen und Gesellschaften mit Ungewissheit, Kontrollverlust und tiefgreifendem Wandel umgehen. Dabei geht es weder um Alarmismus noch um die Vorstellung, jede Krise sei automatisch eine Chance. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Urteilsfähigkeit, Vertrauen, gemeinsames Handeln und die Fähigkeit, auch unter unsicheren Bedingungen Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, ein reflektierteres Verhältnis zu Krisenerzählungen und Zukunftsängsten zu entwickeln – und individuelle wie demokratische Handlungsspielräume auch dort wahrzunehmen, wo einfache Gewissheiten nicht verfügbar sind.

Kursnummer BR17591
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Gebühr: 16,00 €
Reisen selber buchen – individuell und sicher
Sa. 24.04.2027 10:00
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Die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Reisen selbstständig und dadurch individuell zugeschnitten, einfach und günstig zu buchen. Besonders für diejenigen, die noch nie selbst einen Urlaub online gebucht haben, kann dieser Prozess herausfordernd sein: es scheinen überall Fallstricke zu lauern. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumreise ganz einfach selbst planen und buchen können. Behandelt werden die Grundlagen der Online-Reisebuchung einschließlich der neutralen Vorstellung verschiedener Buchungsplattformen und -portale und deren Vergleich, das Vermeiden versteckter Kosten und das Erkennen vorhersehbarer Risiken. Dies alles lernen Sie praxisnah. Hinweis: Die Veranstaltung vermittelt praktische Orientierung und stellt keine Rechtsberatung dar. Für Preise, Verfügbarkeiten und Entscheidungen einzelner Anbieter kann keine Gewähr übernommen werden.

Kursnummer BR17561Z2
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Gebühr: 26,00 €
Demokratie und Religion: Widerspruch oder Vereinbarkeit? Judentum, Christentum und Islam im pluralistischen Staat
Di. 27.04.2027 18:00
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Christentum und Islam im pluralistischen Staat

Kann eine Religion, die sich auf göttliche Offenbarung und damit auf überzeitliche Wahrheiten beruft, die veränderbaren Regeln einer pluralistischen Demokratie anerkennen? Was geschieht, wenn religiöse Gebote, demokratische Mehrheitsentscheidungen und individuelle Freiheitsrechte miteinander in Konflikt geraten? Der Vortrag vergleicht Judentum, Christentum und Islam nicht als starre Blöcke, sondern als vielfältige und historisch wandelbare Auslegungstraditionen. An konkreten Konfliktfeldern – etwa religiösem Zionismus und Siedlungspolitik, christlichem Nationalismus und dem Umgang mit sexueller Vielfalt sowie dem beanspruchten Vorrang islamischen Rechts – wird sichtbar, wie „heilige“ Texte politisch gelesen und zur Begründung gesellschaftlicher Ordnungen herangezogen werden. Zugleich richtet sich der Blick auf demokratische Gegenbewegungen innerhalb aller drei Religionen und auf die Frage, wie Gläubige selbst das Verhältnis von Offenbarung, Menschenrechten und pluralistischer Gesellschaft bestimmen. Im Zentrum stehen dabei nicht persönliche Glaubensüberzeugungen, sondern öffentliche Machtansprüche: Welche Rolle darf Religion im politischen Raum spielen? Wann bereichert sie die demokratische Öffentlichkeit – und wann wird aus religiöser Überzeugung ein Anspruch auf verbindliche Ordnung für alle?

Kursnummer BR17593
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Gebühr: 16,00 €
Positive Manipulation - Wie wir täglich beeinflusst werden und wie wir verantwortungsvoll und ethisch Einfluss nehmen können
Mi. 28.04.2027 19:00
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Dieser Vortrag lädt dazu ein, Manipulation im Alltag bewusster wahrzunehmen und souveräner darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo gesunde Einflussnahme endet und Manipulation beginnt. Anhand vieler Beispiele aus Familie, Partnerschaft, Beruf, Werbung, Medien und sozialen Netzwerken wird gezeigt, wie Menschen durch Sprache, Emotionen, Zeitdruck, Schuldgefühle, Schmeichelei, Angst oder scheinbare Autorität beeinflusst werden können. Dabei geht es nicht darum, misstrauischer zu werden oder andere vorschnell zu verurteilen. Auch nicht darum, selbst ein Manipulator zu werden. Vielmehr soll der Vortrag helfen, eigene Reaktionen besser zu verstehen, innere Klarheit zu gewinnen und bewusster zu entscheiden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Resilienz: Wer seine Werte kennt, achtsam bleibt, gute Fragen stellt und Grenzen freundlich, aber klar formuliert, kann Manipulationsversuchen gelassener begegnen. Die Teilnehmenden erhalten praktische Impulse, alltagstaugliche Formulierungen und Reflexionsfragen, um in schwierigen Gesprächen ruhig zu bleiben, Druck zu erkennen und die eigene Entscheidungsfreiheit zu bewahren.

Kursnummer BR12225
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Gebühr: 23,50 €
Warum Verschwörungserzählungen verfangen: Psychologie, Gesellschaft und der Streit um Wahrheit
Do. 29.04.2027 18:00
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Verschwörungserzählungen sind kein Randphänomen, sondern Ausdruck tief verankerter psychologischer und gesellschaftlicher Mechanismen. In Zeiten von Krisen, Unsicherheit und beschleunigtem Wandel bieten sie scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Zusammenhänge. Gerade dadurch können sie Vertrauen untergraben, Polarisierung verstärken und demokratische Diskurse belasten. Die Veranstaltung beleuchtet Verschwörungserzählungen aus soziologischer, psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Bedürfnissen, Ängsten und Denkmechanismen, die ihre Attraktivität erklären, sowie nach den gesellschaftlichen Bedingungen, die ihre Verbreitung begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klimawandelleugnung als exemplarischem Fall. An ihr wird deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse abgewehrt, Zweifel systematisch verstärkt und alternative Wirklichkeitsdeutungen stabilisiert werden – und warum Menschen geneigt sind, solchen Erzählungen Glauben zu schenken. Ziel der Veranstaltung ist es, Hintergründe zu verstehen, Mechanismen zu erkennen und die eigene Urteilsfähigkeit im Umgang mit umstrittenen Wahrheitsansprüchen zu stärken.

Kursnummer BR17565Z
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Gebühr: 16,00 €
Bauen im Bestand Gestalterisch sanieren, ohne den Charme zu verlieren
Do. 29.04.2027 19:00
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Gestalterisch sanieren, ohne den Charme zu verlieren

Bei einer Sanierung wird über die Fassade diskutiert, geplant und gefördert. Der Innenraum wird nebenbei entschieden, meist kurz bevor der Handwerker auf der Baustelle startet. Terrazzo, Mosaikparkett, Glasbausteine: Vieles davon ist nicht nachkaufbar und wird trotzdem routinemäßig entfernt. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, ihr eigenes Haus zu lesen. Wir gehen die typischen Merkmale der Epochen von 1870 bis 1980 durch, vom Boden bis zur Decke. Danach erkennen die Teilnehmenden, was aus der Bauzeit stammt und was erhalten, ersetzt oder ergänzt werden sollte, in Farbe, Form, Material und Möbel. Es geht ausschließlich um Gestaltung im Innenraum, nicht um Bauphysik, Energieeffizienz oder Fördermittel.

Kursnummer BR13537
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Gebühr: 30,00 €
Streiten wir drüber – Moderierte Kontroverse zu einer politischen Streitfrage
So. 02.05.2027 15:00
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Wir reden viel über Andersdenkende – aber immer seltener mit ihnen. Dabei gehört Streit zur Demokratie: Wo Menschen unterschiedliche Interessen, Werte und Vorstellungen vom guten Zusammenleben haben, kann Verständigung nicht bedeuten, Konflikte zu vermeiden. Doch konstruktives Streiten scheint zunehmend verlernt. Positionen verhärten sich, politische Auseinandersetzungen werden moralisch aufgeladen und manche Themen lieber umgangen, bevor überhaupt ein Gespräch entsteht. „Streiten wir drüber“ schafft einen Raum, in dem demokratischer Streit wieder erprobt werden kann. Anhand wechselnder Themen wie „Ist die AfD vor allem Ausdruck legitimen Protests oder eine Gefahr für die Demokratie?“, „Wo endet die Freiheit religiöser oder traditioneller Lebensformen?“ oder „Sollte Klimaschutz auch dann Vorrang haben, wenn er den Alltag spürbar verteuert?“ soll genau das wieder ermöglicht werden: der demokratische Austausch auch konträrer Positionen. Willkommen sind somit ausdrücklich auch Positionen, die sich im eigenen Umfeld selten gehört fühlen, ebenso wie Menschen, die ihnen entschieden widersprechen. Der Moderator strukturiert das Gespräch, ordnet Hintergründe ein und prüft Tatsachenbehauptungen, ohne den Streit vorschnell aufzulösen. Fehlt eine wichtige Gegenposition im Raum, wird ihr stärkstes Argument transparent in die Diskussion eingebracht. Ziel ist nicht, am Ende einer Meinung zu sein. Es geht darum, die Gründe hinter einer Position zu verstehen, Fakten von Werturteilen zu unterscheiden, Gemeinsamkeiten zu entdecken und bleibende Differenzen auszuhalten. Denn auch darin besteht demokratische Verständigung: miteinander im Gespräch zu bleiben, obwohl man sich nicht einig wird. Kontroversen sind ausdrücklich willkommen; persönliche Herabsetzungen sind es nicht.

Kursnummer BR17586Z2
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Gebühr: 16,00 €
Reden wir drüber – Offener Dialog zu Politik, Gesellschaft und Zeitfragen
Mo. 03.05.2027 18:30
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Politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden immer komplexer. Vieles wirft Fragen auf, bleibt unklar oder sorgt für Gesprächsbedarf – doch oft fehlt ein geeigneter und sicherer Raum, um darüber sachlich und offen zu sprechen. Dieses monatlich stattfindende Dialogformat lädt dazu ein, genau diesen Raum zu nutzen. Die Teilnehmenden bringen die Themen mit, die sie aktuell beschäftigen: aus Politik, Gesellschaft, Medien oder dem eigenen Alltag. Es gibt kein festes Programm und keine Vorträge. Stattdessen steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Der Kursleiter moderiert das Gespräch, ordnet Zusammenhänge ein, gibt bei Bedarf faktenbasierte Impulse und sorgt für einen respektvollen, konstruktiven Dialog. Vorkenntnisse sind nicht nötig – alle sind willkommen. Gefragt sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven im gemeinsamen Gespräch zu erkunden.

Kursnummer BR17584Z2
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Gebühr: 10,50 €
Mann sein – Selbstverständnis zwischen Stärke, Zweifel und Verantwortung
Di. 04.05.2027 18:00
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Viele Männer spüren es deutlich: Das Spannungsfeld zwischen traditionellen Erwartungen und neuen gesellschaftlichen Anforderungen ist nicht nur äußerlich – es ist innerlich. Zwischen Leistungsanspruch und Erschöpfung. Zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Impuls zum Rückzug. Wir leben in Strukturen, die stark von männlich geprägten Leistungs- und Wettbewerbslogiken beeinflusst sind. Gleichzeitig zeigen sich persönliche Kosten: emotionale Sprachlosigkeit, Beziehungsschwierigkeiten, gesundheitliche Belastungen, Sinnfragen. Diese Veranstaltung verbindet interdisziplinäre Impulse mit persönlicher Auseinandersetzung. Sie fragt: Welche Bilder von Männlichkeit prägen mich – bewusst oder unbewusst? Wo geben sie Orientierung – und wo engen sie mich ein? Wie kann ich Verantwortung übernehmen, ohne mich selbst zu verhärten? Es geht nicht um Schuld oder Selbstabwertung, sondern um Klarheit. Gerade im Wandel liegen neue Möglichkeiten: Männlichkeit bewusster, freier und integrer zu gestalten. Die Veranstaltung bietet einen geschützten Raum für ehrliche Gespräche – ohne Masken, ohne Klischees, ohne Erwartungsdruck. Für wen? Für Männer, die bereit sind, sich mit ihren eigenen Prägungen auseinanderzusetzen und ihren Weg reflektiert zu gestalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wohl aber Offenheit.

Kursnummer BR17579Z
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Gebühr: 16,00 €
Männlichkeit im Spannungsfeld von gestern, heute & morgen
Di. 11.05.2027 18:00
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Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich? Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen? Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter? Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen, Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen. Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse: Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben? Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten? Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne Ideologisierung, ohne Vereinfachung. Für wen? Für alle Interessierten, die das Thema vielschichtig und differenziert betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursnummer BR17568Z
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Gebühr: 16,00 €
Zwischen Nähe und Distanz – Hinter der Fassade männlichen Verhaltens
Mi. 12.05.2027 18:00
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Vorstellungen von Männlichkeit prägen nicht nur Beruf und Öffentlichkeit, sondern auch Partnerschaften. Erwartungen an Stärke, Selbstständigkeit und Kontrolle können beeinflussen, wie Männer über Gefühle sprechen, Verantwortung übernehmen, Konflikte austragen oder Nähe gestalten. Solche Muster sind jedoch weder naturgegeben noch bei allen Männern gleich. Die Veranstaltung betrachtet männliches Verhalten deshalb nicht als Ausdruck einer verborgenen männlichen Psyche. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Rollenbilder und Beziehungserwartungen, die Menschen erlernen, weitergeben, ablehnen oder verändern können. Historische, soziologische und kulturwissenschaftliche Perspektiven helfen dabei, wiederkehrende Spannungen zwischen Nähe und Autonomie, Verletzlichkeit und Stärke sowie Fürsorge und Leistungsanspruch einzuordnen. Anhand lebensnaher Situationen wird reflektiert, wie unterschiedliche Erwartungen in Beziehungen aufeinandertreffen und weshalb daraus Missverständnisse entstehen können. Dabei geht es nicht darum, individuelles Verhalten durch Geschlecht zu erklären oder zu entschuldigen. Vielmehr soll sichtbar werden, welche Deutungsmuster unsere Wahrnehmung beeinflussen und wie Kommunikation, Grenzen und Verantwortung bewusster gestaltet werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen, die gesellschaftliche Prägungen männlicher Rollenbilder besser verstehen und zugleich ihre eigenen Erwartungen und Handlungsmöglichkeiten in Beziehungen reflektieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursnummer BR17577Z
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Gebühr: 16,00 €
KI-Visualisierung für dein Zuhause Räume, Farben und Möbel visualisieren wie ein Profi
Mi. 12.05.2027 19:00
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Räume, Farben und Möbel visualisieren wie ein Profi

Die Teilnehmenden sehen ihr Zuhause, bevor sie es verändern. Aus einem einfachen Handyfoto des eigenen Raums entsteht mit ChatGPT eine realistische Visualisierung: Wandfarben testen, Möbel austauschen, Böden und Materialien durchprobieren, bevor Geld ausgegeben wird. Im Mittelpunkt steht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, denn daran entscheidet sich, ob das Ergebnis nach Wohnzeitschrift oder nach KI aussieht. Aus den besten Ergebnissen entsteht ein Moodboard, das die Teilnehmenden im Gespräch mit Handwerkern und Möbelhäusern nutzen können. Ohne Vorkenntnisse, ohne teure Software.

Kursnummer BR13530
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Gebühr: 40,00 €
Zwischen Selbstoptimierung und Selbstsorge – Leben im Takt der Leistungslogik
Do. 13.05.2027 18:00
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„Mach mehr aus dir!“ – kaum eine Botschaft prägt unsere Gegenwart stärker. Ob Fitness-App, Achtsamkeitskurs oder Karrierecoaching: Das Ideal des stetig verbesserten Selbst durchzieht Arbeit, Freizeit und Beziehungen. Die Logik dahinter ist oft dieselbe – Leistung, Effizienz, Selbstkontrolle. Doch wann kippt Selbstentfaltung in Selbstausbeutung? Und wie lässt sich ein gutes Leben jenseits permanenter Optimierung denken? Im Kurs gehen wir den kulturellen, historischen und psychologischen Wurzeln der Selbstoptimierung nach – von protestantischer Arbeitsethik und kapitalistischer Leistungsgesellschaft über digitale Selbstvermessung bis zu aktuellen Wellness- und Achtsamkeitstrends. Wir fragen: Warum fällt es uns so schwer, „einfach zu sein“, statt immer „mehr“ zu werden? Welche gesellschaftlichen Kräfte nähren das Gefühl, nie genug zu leisten? Neben theoretischen Impulsen steht die persönliche Reflexion im Mittelpunkt. In Gesprächen und kleinen Übungen erforschen wir, wie wir selbst auf Leistungsdruck reagieren, welche inneren Antreiber uns begleiten – und welche Formen von Selbstsorge heilsame Alternativen bieten. Ziel ist es, neue Perspektiven auf den Zusammenhang von Arbeit, Anerkennung und Selbstwert zu gewinnen und Wege zu finden, achtsam, aber nicht angepasst zu leben.

Kursnummer BR17570Z1
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Gebühr: 16,00 €
Warum wir lieben, wie wir lieben – Zwischen romantischem Ideal und gelebter Beziehung
Do. 20.05.2027 18:00
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Wir alle tragen Bilder von Liebe in uns: von tiefer Verbundenheit, leidenschaftlicher Nähe und einem Gegenüber, das uns „versteht“. Doch viele Partnerschaften geraten unter Druck – zwischen hohen Erwartungen, tradierten Geschlechterrollen und persönlichen Verletzlichkeiten. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, gängige Vorstellungen von Liebe und Beziehung kritisch zu hinterfragen. Wir beleuchten, wie kulturelle Narrative, psychologische Prägungen und historische Rollenbilder unser Verständnis von Partnerschaft beeinflussen. Wir fragen: Ist Liebe vor allem ein Gefühl – oder eine bewusste Praxis? Welche unbewussten Prägungen beeinflussen unsere Erwartungen an Nähe, Bindung und Geschlechterrollen? Welche Muster wiederholen sich? Warum entstehen typische Konflikte? Und wie können Partnerschaften stabiler, respektvoller und lebendiger gestaltet werden? Ziel ist es, romantische Ideale von realistischen Beziehungskonzepten zu unterscheiden und neue Perspektiven für ein respektvolles, lebendiges Miteinander zu entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich ernsthaft und reflektiert mit dem Thema Liebe und Partnerschaft auseinandersetzen möchten.

Kursnummer BR17574Z1
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Gebühr: 16,00 €
Leistung und Neid – Wer verdient Erfolg?
Mo. 24.05.2027 18:00
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Leistung gilt als ein zentrales Versprechen moderner Gesellschaften: Wer sich anstrengt, soll Anerkennung erfahren und vorankommen können. Doch was genau ist eine Leistung – und wer entscheidet über ihren Wert? Werden beruflicher Erfolg, Sorgearbeit, Bildung und gesellschaftliches Engagement nach denselben Maßstäben beurteilt? Und welchen Anteil haben Herkunft, Beziehungen, Glück und günstige Gelegenheiten? Wo Menschen sich miteinander vergleichen, entsteht außerdem Neid. Er gilt als unangenehmes und beschämendes Gefühl. Doch möglicherweise weist er auch auf unerfüllte Wünsche, ungleiche Chancen oder fehlende Anerkennung hin. Wann ist Neid kleinlich und zerstörerisch? Wann macht er auf tatsächliche Ungerechtigkeit aufmerksam? Und warum erklären Erfolgreiche ihren Aufstieg häufig mit Leistung, während Benachteiligte schnell selbst für ihre Lage verantwortlich gemacht werden, obwohl auch sie viel leisten? Die Veranstaltung verbindet zwei Themen, die enger zusammengehören, als es zunächst scheint. Sie lädt dazu ein, über Fairness, Anerkennung und sozialen Status nachzudenken – und darüber, wie viel Ungleichheit eine Leistungsgesellschaft rechtfertigen kann.

Kursnummer BR17594
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Gebühr: 16,00 €
Ist das Patriarchat wirklich „natürlich“? Ein Blick über den Tellerrand westlicher Gesellschaften
Di. 25.05.2027 18:00
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Männliche Dominanz, Hierarchien und die Kontrolle über Ressourcen erscheinen vielen als historisch unvermeidlich oder gar als Ausdruck „natürlicher“ Ordnung. Doch ein kulturvergleichender und historischer Blick zeigt, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse weit vielfältiger gestaltet sind, als es auf den ersten Blick scheint. Diese Veranstaltung hinterfragt patriarchale Strukturen nicht ideologisch, sondern analytisch und differenziert. Welche historischen Bedingungen begünstigten die Entstehung männlich dominierter Gesellschaftsformen? Welche Rolle spielte die systematische Abwertung des Weiblichen – symbolisch wie konkret – in der Ausbildung von Hierarchien? Und inwiefern prägen diese Muster bis heute unsere Institutionen, Rollenbilder und Selbstverständlichkeiten? Zugleich richtet sich der Blick auf alternative Gesellschaftsmodelle. Ethnologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven zeigen, dass Kooperation, Fürsorge und gemeinschaftliche Entscheidungsstrukturen in manchen Kulturen stärker gewichtet werden. Was lässt sich daraus für gegenwärtige Debatten über Geschlechterverhältnisse, Macht und Zusammenleben lernen? Die Veranstaltung lädt dazu ein, scheinbar „natürliche“ Ordnungen kritisch zu prüfen und gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten neu zu denken – sachlich, offen und jenseits vereinfachender Zuschreibungen.

Kursnummer BR17576Z
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Gebühr: 16,00 €
Rassismus verstehen – Herkunft und Wirkung Wie Unterschiede historisch zu Hierarchien wurden und warum sie bis heute fortwirken
Di. 01.06.2027 18:00
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Wie Unterschiede historisch zu Hierarchien wurden und warum sie bis heute fortwirken

Wie entsteht Rassismus – und warum wirkt er bis heute fort? In dieser Veranstaltung wird beleuchtet, wie grundlegende menschliche Wahrnehmungsmechanismen mit historischen Entwicklungen zusammenwirken und rassistische Denkmuster hervorbringen. Ausgehend von der menschlichen Tendenz, zwischen Vertrautem und Fremdem zu unterscheiden, wird gezeigt, wie daraus im Kontext von Kolonialismus und Machtverhältnissen ein System entstand, das Unterschiede biologisiert und hierarchisiert. Dabei werden verschiedene Zeitepochen und heutige Ausgrenzungsmechanismen miteinander verglichen und herausgearbeitet, inwieweit sich Rassismen von anderen Ab- und Ausgrenzungen unterscheiden. Zugleich geht es um die Gegenwart: Wie wirken solche Muster in Sprache und Alltag weiter? Und wie können wir ihnen reflektiert begegnen? Ziel ist es, Rassismus als historisch gewachsenes und bis heute gesellschaftlich wirksames Phänomen zu verstehen und die eigene Wahrnehmung kritisch zu hinterfragen.

Kursnummer BR17595
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Gebühr: 16,00 €
Bauen im Bestand Gestalterisch sanieren, ohne den Charme zu verlieren
Di. 01.06.2027 19:00
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Gestalterisch sanieren, ohne den Charme zu verlieren

Bei einer Sanierung wird über die Fassade diskutiert, geplant und gefördert. Der Innenraum wird nebenbei entschieden, meist kurz bevor der Handwerker auf der Baustelle startet. Terrazzo, Mosaikparkett, Glasbausteine: Vieles davon ist nicht nachkaufbar und wird trotzdem routinemäßig entfernt. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, ihr eigenes Haus zu lesen. Wir gehen die typischen Merkmale der Epochen von 1870 bis 1980 durch, vom Boden bis zur Decke. Danach erkennen die Teilnehmenden, was aus der Bauzeit stammt und was erhalten, ersetzt oder ergänzt werden sollte, in Farbe, Form, Material und Möbel. Es geht ausschließlich um Gestaltung im Innenraum, nicht um Bauphysik, Energieeffizienz oder Fördermittel.

Kursnummer BR13538
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Gebühr: 30,00 €
Anders sehen lernen – Kulturelle Gewissheiten verlernen
Mi. 02.06.2027 18:30
Online

Warum erscheint uns manches selbstverständlich, obwohl Menschen zu anderen Zeiten und an anderen Orten ganz anders darüber gedacht haben? Vorstellungen etwa von Arbeit, Natur, Eigentum, Geschlecht, Wissenschaft oder einem guten Leben entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir übernehmen sie aus Familie, Schule, Medien und Gesellschaft – und mit ihnen Vorstellungen davon, was normal, vernünftig oder sogar „natürlich“ ist. Oft bemerken wir diese kulturellen Prägungen erst, wenn eine andere Perspektive unsere Gewissheiten irritiert. Der interaktive Workshop lädt dazu ein, solche Selbstverständlichkeiten sichtbar zu machen und gemeinsam zu hinterfragen. Wie prägen kulturelle Skripte unsere Wahrnehmung? Welche Annahmen liegen unserem Denken zugrunde, ohne dass wir uns ihrer bewusst sind? Und was verändert sich, wenn wir versuchen, Vertrautes aus einer anderen Perspektive zu betrachten? Dabei geht es nicht nur um andere Kulturen oder historische Zeiten, sondern ebenso um den eigenen Alltag, gesellschaftliche Normen und die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen. Verlernen bedeutet dabei nicht, alles bisher Gelernte abzulehnen oder jede Gewissheit grundsätzlich infrage zu stellen. Es bedeutet, die eigene Perspektive als eine mögliche unter mehreren zu erkennen und bewusster zu entscheiden, was wir behalten, verändern oder neu betrachten möchten. Perspektivwechsel können so nicht nur den eigenen Blick erweitern, sondern auch helfen zu verstehen, warum andere Menschen dieselbe Wirklichkeit anders wahrnehmen und bewerten. Darin liegt eine wichtige Voraussetzung für Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit Übungen, Austausch und gemeinsamer Reflexion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, die eigene Sichtweise zum Gegenstand des Nachdenkens zu machen, genügen.

Kursnummer BR17589Z
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Gebühr: 10,50 €
KI-Visualisierung für dein Zuhause Räume, Farben und Möbel visualisieren wie ein Profi
Mi. 02.06.2027 19:00
Online
Räume, Farben und Möbel visualisieren wie ein Profi

Die Teilnehmenden sehen ihr Zuhause, bevor sie es verändern. Aus einem einfachen Handyfoto des eigenen Raums entsteht mit ChatGPT eine realistische Visualisierung: Wandfarben testen, Möbel austauschen, Böden und Materialien durchprobieren, bevor Geld ausgegeben wird. Im Mittelpunkt steht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, denn daran entscheidet sich, ob das Ergebnis nach Wohnzeitschrift oder nach KI aussieht. Aus den besten Ergebnissen entsteht ein Moodboard, das die Teilnehmenden im Gespräch mit Handwerkern und Möbelhäusern nutzen können. Ohne Vorkenntnisse, ohne teure Software.

Kursnummer BR13531
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Gebühr: 40,00 €
Wahrheit, Lüge, Vertrauen – Orientierung im Zeitalter der Desinformation
Do. 03.06.2027 18:00
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Ob Fake News, „alternative Fakten“ oder gezielte Manipulation – der Umgang mit Wahrheit ist heute umkämpfter denn je. Politische Strategien, digitale Medienlogiken und psychologische Mechanismen tragen dazu bei, dass Unsicherheit wächst und Vertrauen schwindet. Doch der Streit um Wahrheit ist kein neues Phänomen: Schon in der Antike wurde die Macht der Rhetorik erkannt und die in ihre lauernde Gefahr der Täuschung für das gesellschaftliche Miteinander ausgemacht. Im Kurs gehen wir der Frage nach, wie Wahrheiten konstruiert werden, warum wir bestimmten Erzählungen Glauben schenken – und wie wir uns besser gegen Desinformation wappnen können. Philosophische und historische Perspektiven treffen dabei auf aktuelle Beispiele aus Medien und Politik. Ziel ist es, sowohl die großen Muster hinter der „Post-Truth“-Debatte zu verstehen als auch praktische Strategien für den Alltag zu entwickeln. Der Kurs versteht sich als Raum für kritische Reflexion, gemeinsames Üben von Medienkompetenz und Diskussion über die Bedingungen von Vertrauen in einer komplexen Welt.

Kursnummer BR17560Z
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Gebühr: 16,00 €
Reisen selber buchen – individuell und sicher
Sa. 05.06.2027 10:00
Online

Die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Reisen selbstständig und dadurch individuell zugeschnitten, einfach und günstig zu buchen. Besonders für diejenigen, die noch nie selbst einen Urlaub online gebucht haben, kann dieser Prozess herausfordernd sein: es scheinen überall Fallstricke zu lauern. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumreise ganz einfach selbst planen und buchen können. Behandelt werden die Grundlagen der Online-Reisebuchung einschließlich der neutralen Vorstellung verschiedener Buchungsplattformen und -portale und deren Vergleich, das Vermeiden versteckter Kosten und das Erkennen vorhersehbarer Risiken. Dies alles lernen Sie praxisnah. Hinweis: Die Veranstaltung vermittelt praktische Orientierung und stellt keine Rechtsberatung dar. Für Preise, Verfügbarkeiten und Entscheidungen einzelner Anbieter kann keine Gewähr übernommen werden.

Kursnummer BR17561Z3
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Gebühr: 26,00 €
Reden wir drüber – Offener Dialog zu Politik, Gesellschaft und Zeitfragen
Mo. 07.06.2027 18:30
Online

Politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden immer komplexer. Vieles wirft Fragen auf, bleibt unklar oder sorgt für Gesprächsbedarf – doch oft fehlt ein geeigneter und sicherer Raum, um darüber sachlich und offen zu sprechen. Dieses monatlich stattfindende Dialogformat lädt dazu ein, genau diesen Raum zu nutzen. Die Teilnehmenden bringen die Themen mit, die sie aktuell beschäftigen: aus Politik, Gesellschaft, Medien oder dem eigenen Alltag. Es gibt kein festes Programm und keine Vorträge. Stattdessen steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Der Kursleiter moderiert das Gespräch, ordnet Zusammenhänge ein, gibt bei Bedarf faktenbasierte Impulse und sorgt für einen respektvollen, konstruktiven Dialog. Vorkenntnisse sind nicht nötig – alle sind willkommen. Gefragt sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven im gemeinsamen Gespräch zu erkunden.

Kursnummer BR17584Z3
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Gebühr: 10,50 €
Die Gesellschaft der Erschöpften – Warum uns die Energie ausgeht
Di. 08.06.2027 18:00
Online

Wir verfügen über technische Hilfsmittel, die uns Zeit sparen sollen, über vielfältige Möglichkeiten der Selbstverwirklichung und über einen historisch hohen Lebensstandard. Dennoch fühlen sich viele Menschen erschöpft. Termine, Nachrichten und Erwartungen begleiten uns bis in die Freizeit. Selbst Erholung kann zu einer Aufgabe werden, die möglichst erfolgreich bewältigt werden soll. Die Veranstaltung fragt nach den gesellschaftlichen Bedingungen dieser Müdigkeit. Im Mittelpunkt stehen eine beschleunigte Arbeitswelt, ständige Erreichbarkeit, wachsende Leistungsanforderungen und die Erwartung, sich selbst fortwährend zu verbessern. Dabei wird untersucht, warum strukturelle Belastungen häufig als persönliches Versagen erscheinen und weshalb selbst Achtsamkeit oder Erholung in die Logik der Optimierung geraten können. Es geht daher nicht in erster Linie um individuelle Techniken gegen Stress. Der Blick richtet sich auf die sozialen und kulturellen Vorstellungen von Arbeit, Erfolg, Zeit und Anerkennung, die Erschöpfung hervorbringen oder verstärken. Wo verläuft die Grenze zwischen notwendiger Anstrengung und dauerhafter Überforderung? Und welche gesellschaftlichen Veränderungen wären nötig, damit Entlastung nicht allein zur privaten Aufgabe wird? Ziel ist es, Erschöpfung nicht nur als individuelles Befinden, sondern als gesellschaftliches Phänomen zu verstehen – und dadurch neue Perspektiven auf Arbeit, Erholung und ein gutes Leben zu gewinnen.

Kursnummer BR17596
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Gebühr: 16,00 €
Longtermism – Wem gehört die Zukunft?
Mi. 09.06.2027 18:00
Online

Longtermism könnte vorschnell als eine weitere Zukunftsfantasie aus dem Silicon Valley abgetan werden – irgendwo zwischen künstlicher Intelligenz, Kryonik und der Hoffnung auf ein möglichst langes Leben. Doch dahinter steht eine ernsthafte philosophische Frage: Warum sollten Menschen, die erst in hundert oder tausend Jahren leben, moralisch weniger zählen als wir? Der Vortrag beleuchtet die Ideen des Longtermism und ihre Verbindungen zu Effective Altruism, Transhumanismus und der Tech-Welt. Was bedeutet diese Perspektive für Klimawandel, künstliche Intelligenz oder globale Armut? Und was geschieht, wenn das mögliche Leben zukünftiger Generationen gegen das Leid heute lebender Menschen abgewogen wird? Eine Reise von philosophischen Gedankenexperimenten bis ins Silicon Valley – und zu der Frage: Wem gehört eigentlich die Zukunft?

Kursnummer BR17597
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Gebühr: 16,00 €
Sprache und Macht – Wie Worte Wirklichkeit schaffen
Do. 10.06.2027 18:00
Online

Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr? Der Kurs untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung? In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel des Kurses ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.

Kursnummer BR17571Z2
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Gebühr: 16,00 €
Freiheit – Geschenk, Zumutung und Aufgabe
Di. 15.06.2027 18:00
Online

Freiheit gehört zu den großen Versprechen unserer Gesellschaft. Doch je mehr Möglichkeiten uns offenstehen, desto schwieriger kann es werden, eine Wahl zu treffen. Die Freiheit, das eigene Leben zu gestalten, wird dann nicht nur als Geschenk, sondern auch als Überforderung erlebt. Warum fällt es uns manchmal leichter, Erwartungen zu erfüllen, als eigene Entscheidungen zu treffen? Weshalb geben Menschen Freiheit zugunsten von Sicherheit, Bequemlichkeit oder Zugehörigkeit auf? Bereits die Philosophie der Aufklärung beschäftigte sich mit der Frage, warum Menschen mitunter lieber in vertrauter Abhängigkeit bleiben, als das Risiko der Selbstbestimmung einzugehen. Denn: Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit und nicht umsonst zu haben. Sie verlangt Verantwortung, Mut und die Bereitschaft, auch die Folgen eigener Entscheidungen zu tragen. Das gilt für einen Menschen und eine Gesellschaft gleichermaßen. Anhand philosophischer Positionen, lebensnaher Beispiele und gemeinsamer Reflexionen gehen wir der Frage nach, was es heute bedeutet, frei zu sein. Dabei nehmen wir sowohl die Möglichkeiten als auch die Zumutungen der Freiheit in den Blick – und fragen, wie ein selbstbestimmtes Leben gelingen kann, ohne die Verantwortung für andere aus den Augen zu verlieren.

Kursnummer BR17598
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Gebühr: 16,00 €
Das gute Leben – Was brauchen wir wirklich?
Do. 17.06.2027 18:00
Online

Was macht ein Leben zu einem guten Leben? Gesundheit, Wohlstand, Beziehungen, Freiheit, Anerkennung oder eine sinnvolle Aufgabe? Die Antwort scheint zunächst persönlich zu sein. Doch unsere Vorstellungen vom Glück entstehen nicht unabhängig von der Gesellschaft, in der wir leben. Konsum, Karriere und Selbstoptimierung versprechen Zufriedenheit. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch nach Zeit, Verbundenheit, Einfachheit und einem nachhaltigeren Leben. Aber lässt sich ein gutes Leben überhaupt planen? Ist Glück ein geeigneter Maßstab? Und können wir gut leben, wenn andere den Preis dafür zahlen? Die Veranstaltung greift eine der ältesten Fragen der Philosophie auf und verbindet sie mit Hartmut Rosas Resonanzkonzept. Dabei geht es nicht um ein allgemeingültiges Rezept, sondern um Orientierung: Welche Bedürfnisse sind wirklich unsere eigenen? Welche Bedeutung haben Maß, Verantwortung und Gemeinschaft? Und welche gesellschaftlichen Bedingungen ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes und zugleich verbundenes Leben? Ein Abend zum Nachdenken über das, was zählt – und über die Frage, ob ein gutes Leben nur individuell oder immer auch gemeinsam gelingen kann.

Kursnummer BR17599
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Gebühr: 16,00 €
Demokratie unter Druck – Wie Ungleichheit, Multikrisen und Populismus einander verstärken
Sa. 19.06.2027 10:00
Online
einander verstärken

Demokratien geraten weltweit unter Druck. Rechtsstaatliche Institutionen werden angegriffen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen sich und viele Menschen zweifeln daran, dass ihre Stimme politisch noch etwas bewirkt. Doch handelt es sich dabei um eine einzige Krise – oder überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen? Die Veranstaltung untersucht, wie wirtschaftliche Ungleichheit, blockierte Aufstiegsversprechen und politische Ohnmacht miteinander zusammenhängen. Zugleich beanspruchen Klimawandel, Kriege, Migration, steigende Preise und technologische Umbrüche gleichzeitig gesellschaftliche Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Das Versprechen, wachsender Wohlstand werde automatisch zu mehr Sicherheit, Freiheit und Zufriedenheit führen, verliert dabei zunehmend an Überzeugungskraft. Auch kulturelle Konflikte um Religion, Geschlechterrollen, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel setzen die Demokratie unter Spannung. Populistische Bewegungen greifen solche Unsicherheiten auf, verbinden sie miteinander und führen komplexe Probleme auf den Gegensatz zwischen dem „wahren Volk“ und einer vermeintlich korrupten Elite zurück. Auf Grundlage aktueller Forschung fragt die Veranstaltung, weshalb sich wirtschaftliche, kulturelle und institutionelle Konflikte gegenseitig verstärken – und was eine widerstandsfähige Demokratie benötigt: soziale Fairness, erfahrbare politische Beteiligung, handlungsfähige Institutionen und den Schutz einer pluralistischen Gesellschaft.

Kursnummer BR17588Z
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Gebühr: 16,00 €
Kapitalismuskritik verstehen und hinterfragen
Di. 22.06.2027 18:00
Online

Was prägt unser heutiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem – und warum steht es immer wieder in der Kritik? Seit seinen Anfängen begleitet den Kapitalismus eine Vielzahl von Deutungen und Gegenbewegungen: von moralischer Empörung über soziale Ungleichheit bis zu grundlegenden Fragen nach Macht, Eigentum und Gerechtigkeit. Kapitalismuskritik ist so alt wie das System selbst – und zugleich hochaktuell in Zeiten von Klimakrise, Digitalisierung und globaler Ungleichheit. Im Kurs gehen wir der Entwicklung dieser Kritik nach: Wie wurde der Kapitalismus seit der Industrialisierung beurteilt – von Marx über Keynes und der Frankfurter Schule bis zu heutigen Stimmen aus Ökologie, Feminismus und Postwachstumsbewegung? Welche Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche haben sie geprägt, und welche Alternativen oder Reformideen wurden daraus entwickelt? Zugleich fragen wir: Warum polarisiert Kapitalismuskritik bis heute? Wie verändern sich Argumente, wenn ökologische Grenzen, soziale Spaltung und politische Instabilität stärker ins Bewusstsein rücken? Und was bedeutet all das für unser eigenes Verständnis von Arbeit, Konsum und Wohlstand? In Gesprächen, kurzen Inputs und Textbeispielen reflektieren wir die Vielschichtigkeit kapitalismuskritischer Perspektiven – von theoretischer Analyse bis persönlicher Haltung. Ziel des Kurses ist es, historische Linien und aktuelle Argumente der Kapitalismuskritik kennenzulernen, deren Motive zu verstehen und eigene Positionen differenzierter zu entwickeln. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier auf gesellschaftliche Fragen genügt.

Kursnummer BR17567Z
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Gebühr: 16,00 €
Gesellschaft im Widerstreit – Polarisierung verstehen und überwinden
Mi. 23.06.2027 18:00
Online

Lagerdenken, Zuspitzung, Empörung – unsere Gesellschaft scheint zunehmend auseinanderzudriften. Politische Akteure, Medienlogiken und wirtschaftliche Interessen befeuern die Dynamik und profitieren nicht selten davon. Doch wie sind wir in diese Situation geraten? Welche Mechanismen tragen dazu bei, dass Unterschiede zu Fronten werden – und was braucht es, um den Dialog wieder möglich zu machen? In diesem Kurs gehen wir der Entstehung und den Treibern gesellschaftlicher Polarisierung nach. Auf Grundlage aktueller Forschung und historischer Perspektiven soll sichtbar werden, wie Konflikte sich zuspitzen – und wie sie auch wieder entschärft werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage: Wie können wir als Bürgerinnen und Bürger zur Stärkung der Demokratie und einer pluralen Ordnung beitragen? Der Kurs versteht sich als geschützter Raum für kritische Reflexion, Diskussion und das gemeinsame Erproben von Strategien jenseits der Empörungslogik. Ziel ist es, nicht nur das Phänomen besser zu begreifen, sondern auch konkrete Möglichkeiten für mehr Sachlichkeit, Respekt und Miteinander zu entdecken. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs richtet sich an alle, die sich für das Spannungsfeld von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und politischer Kommunikation interessieren und Lust haben, aktiv mitzudenken und mitzudiskutieren.

Kursnummer BR17562Z
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Gebühr: 16,00 €
Antifeminismus und Demokratie – Warum alte Rollenbilder uns alle betreffen
Do. 24.06.2027 18:00
Online

Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren. Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck tieferliegender Verunsicherungen sind. Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen. Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.

Kursnummer BR17587Z
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Gebühr: 16,00 €
Mann sein – Selbstverständnis zwischen Stärke, Zweifel und Verantwortung
Di. 29.06.2027 18:00
Online

Viele Männer spüren es deutlich: Das Spannungsfeld zwischen traditionellen Erwartungen und neuen gesellschaftlichen Anforderungen ist nicht nur äußerlich – es ist innerlich. Zwischen Leistungsanspruch und Erschöpfung. Zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Impuls zum Rückzug. Wir leben in Strukturen, die stark von männlich geprägten Leistungs- und Wettbewerbslogiken beeinflusst sind. Gleichzeitig zeigen sich persönliche Kosten: emotionale Sprachlosigkeit, Beziehungsschwierigkeiten, gesundheitliche Belastungen, Sinnfragen. Diese Veranstaltung verbindet interdisziplinäre Impulse mit persönlicher Auseinandersetzung. Sie fragt: Welche Bilder von Männlichkeit prägen mich – bewusst oder unbewusst? Wo geben sie Orientierung – und wo engen sie mich ein? Wie kann ich Verantwortung übernehmen, ohne mich selbst zu verhärten? Es geht nicht um Schuld oder Selbstabwertung, sondern um Klarheit. Gerade im Wandel liegen neue Möglichkeiten: Männlichkeit bewusster, freier und integrer zu gestalten. Die Veranstaltung bietet einen geschützten Raum für ehrliche Gespräche – ohne Masken, ohne Klischees, ohne Erwartungsdruck. Für wen? Für Männer, die bereit sind, sich mit ihren eigenen Prägungen auseinanderzusetzen und ihren Weg reflektiert zu gestalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wohl aber Offenheit.

Kursnummer BR17579Z1
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Gebühr: 16,00 €
Zwischen Selbstoptimierung und Selbstsorge – Leben im Takt der Leistungslogik
Do. 01.07.2027 18:00
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„Mach mehr aus dir!“ – kaum eine Botschaft prägt unsere Gegenwart stärker. Ob Fitness-App, Achtsamkeitskurs oder Karrierecoaching: Das Ideal des stetig verbesserten Selbst durchzieht Arbeit, Freizeit und Beziehungen. Die Logik dahinter ist oft dieselbe – Leistung, Effizienz, Selbstkontrolle. Doch wann kippt Selbstentfaltung in Selbstausbeutung? Und wie lässt sich ein gutes Leben jenseits permanenter Optimierung denken? Im Kurs gehen wir den kulturellen, historischen und psychologischen Wurzeln der Selbstoptimierung nach – von protestantischer Arbeitsethik und kapitalistischer Leistungsgesellschaft über digitale Selbstvermessung bis zu aktuellen Wellness- und Achtsamkeitstrends. Wir fragen: Warum fällt es uns so schwer, „einfach zu sein“, statt immer „mehr“ zu werden? Welche gesellschaftlichen Kräfte nähren das Gefühl, nie genug zu leisten? Neben theoretischen Impulsen steht die persönliche Reflexion im Mittelpunkt. In Gesprächen und kleinen Übungen erforschen wir, wie wir selbst auf Leistungsdruck reagieren, welche inneren Antreiber uns begleiten – und welche Formen von Selbstsorge heilsame Alternativen bieten. Ziel ist es, neue Perspektiven auf den Zusammenhang von Arbeit, Anerkennung und Selbstwert zu gewinnen und Wege zu finden, achtsam, aber nicht angepasst zu leben.

Kursnummer BR17570Z2
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Gebühr: 16,00 €
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02.10.26 15:08:52