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Mythos Normalität – Gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten hinterfragen

Was gilt eigentlich als „normal“ – und wer entscheidet darüber? Vorstellungen von einem „richtigen“
Lebensweg, von Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Erfolg erscheinen uns oft selbstverständlich. Doch
bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Überzeugungen sind nicht naturgegeben, sondern historisch
gewachsen und gesellschaftlich konstruiert.

Ausgehend von zentralen Ansätzen der Wissenssoziologie, insbesondere von Peter L. Berger und
Thomas Luckmann, geht die Veranstaltung der Frage nach, wie soziale Wirklichkeit entsteht. Wie
werden bestimmte Deutungen zur Norm? Wie verfestigen sich Rollenbilder, Erwartungen und
Institutionen – und warum erscheinen sie uns irgendwann als alternativlos?

Zugleich richtet sich der Blick auf die persönliche Ebene. Wenn wir erkennen, dass gesellschaftliche
„Normalität“ hergestellt wird, eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Was bedeutet das für unseren
eigenen Lebensentwurf? Wo folgen wir unhinterfragt Erwartungen – und wo können wir bewusster
entscheiden?

Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit alltagsnaher Reflexion. Ziel ist es, vermeintliche
Selbstverständlichkeiten kritisch zu beleuchten und die eigene Lebenswirklichkeit klarer, freier und
bewusster zu gestalten.

Mythos Normalität – Gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten hinterfragen

Was gilt eigentlich als „normal“ – und wer entscheidet darüber? Vorstellungen von einem „richtigen“
Lebensweg, von Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Erfolg erscheinen uns oft selbstverständlich. Doch
bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Überzeugungen sind nicht naturgegeben, sondern historisch
gewachsen und gesellschaftlich konstruiert.

Ausgehend von zentralen Ansätzen der Wissenssoziologie, insbesondere von Peter L. Berger und
Thomas Luckmann, geht die Veranstaltung der Frage nach, wie soziale Wirklichkeit entsteht. Wie
werden bestimmte Deutungen zur Norm? Wie verfestigen sich Rollenbilder, Erwartungen und
Institutionen – und warum erscheinen sie uns irgendwann als alternativlos?

Zugleich richtet sich der Blick auf die persönliche Ebene. Wenn wir erkennen, dass gesellschaftliche
„Normalität“ hergestellt wird, eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Was bedeutet das für unseren
eigenen Lebensentwurf? Wo folgen wir unhinterfragt Erwartungen – und wo können wir bewusster
entscheiden?

Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit alltagsnaher Reflexion. Ziel ist es, vermeintliche
Selbstverständlichkeiten kritisch zu beleuchten und die eigene Lebenswirklichkeit klarer, freier und
bewusster zu gestalten.
  • Gebühr
    18,00 €
  • Kursnummer: BR17572
  • Start
    Di. 29.09.2026
    18:00 Uhr
    Ende
    Di. 29.09.2026
    20:15 Uhr
  • 1 Termin
  • Dozent*in:
    Kai Kaufmann
  • Geschäftsstelle: Online
  • Online
17.08.26 22:21:06