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Unser Denken und unsere Emotionen beeinflussen unsere körperliche Gesundheit weit mehr, als vielen bewusst ist. Stress kann uns schwächen, während eine positive innere Haltung Heilungsprozesse unterstützt. In diesem Vortrag geht es darum, wie unsere Gedanken unseren Körper steuern – und wie wir das gezielt nutzen können, um gesünder und widerstandsfähiger zu werden. Mit inspirierenden Erkenntnissen und praktischen Impulsen zeigt er, wie wir nicht nur auf Krankheit reagieren, sondern aktiv unsere Gesundheit fördern.
Sie lernen verblüffende Kopfrechenticks, mit deren Hilfe Sie schneller im Kopf rechnen können als mit einem Taschenrechner. Mit ein bisschen Übung können Sie vielleicht auch schneller rechnen als Sie sprechen können. Die aus Indien stammenden Rechenmethoden (vedische Mathematik) sind in unserem Kulturkreis noch unbekannt, machen viel Spaß und erhöhen das generelle Interesse an Mathematik um ein Vielfaches. Der Buchautor und Andragoge Helmut Lange zeigt Ihnen die besten Kopfrechen-Tricks.
Die Positive Psychologie beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen stärkt, zufrieden macht und ihnen hilft, auch schwierige Lebenssituationen erfolgreich zu bewältigen. Im Mittelpunkt stehen nicht Probleme und Defizite, sondern die Förderung persönlicher Stärken, gelingender Beziehungen, Dankbarkeit, Optimismus, Resilienz und eines erfüllten Lebens. In diesem Vortrag lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Erkenntnisse der Positiven Psychologie kennen und erfahren, wie sie diese im Alltag praktisch anwenden können. Anhand leicht verständlicher Beispiele, kleiner Übungen und Impulse wird gezeigt, wie sich die eigene Lebenszufriedenheit steigern, innere Widerstandskraft aufbauen und ein bewusster Umgang mit Herausforderungen entwickeln lässt. Themen sind unter anderem die Bedeutung von Dankbarkeit, Hoffnung, Sinn, persönlichen Stärken, gelingender Kommunikation und wertschätzenden Beziehungen. Ziel ist es, den Teilnehmenden alltagstaugliche Anregungen zu vermitteln, die zu mehr Gelassenheit, Lebensfreude und persönlichem Wachstum beitragen. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihre psychische Gesundheit stärken, neue Perspektiven für ein erfülltes Leben gewinnen und die Erkenntnisse der Positiven Psychologie für sich persönlich nutzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Entdecken Sie die Kunst der Raumgestaltung! Bauen oder gestalten Sie Ihr Zuhause um und sind unsicher, welche Farben und Möbel zusammenpassen? In diesem inspirierenden Kurs lernen Sie, Ihre Räume wie ein Profi zu gestalten. Die Dozentin führt Sie durch die Welt der Innenarchitektur und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Wunschräume umsetzen. Sie entdecken Faszinierendes aus der Kunst- und Designgeschichte, der Architektur und lernen bedeutende ArchitektInnen kennen. Nach und nach lernen Sie, wie Sie Ihr eigenes Einrichtungskonzept erarbeiten. Praktische Fähigkeiten wie das Ausmessen von Räumen, das Zeichnen von Grundrissen sowie die Auswahl der richtigen Farben, Formen, Materialien und Beleuchtung stehen ebenfalls auf dem Programm. Sie lernen digitale und analoge Tools kennen, um Ihr Konzept zum Leben zu erwecken. Dieser Kurs ist Ihre Chance, Ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten und Ihre Räume in ein wahres Meisterwerk zu verwandeln. Also los!
Die Teilnehmenden sehen ihr Zuhause, bevor sie es verändern. Aus einem einfachen Handyfoto des eigenen Raums entsteht mit ChatGPT eine realistische Visualisierung: Wandfarben testen, Möbel austauschen, Böden und Materialien durchprobieren, bevor Geld ausgegeben wird. Im Mittelpunkt steht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, denn daran entscheidet sich, ob das Ergebnis nach Wohnzeitschrift oder nach KI aussieht. Aus den besten Ergebnissen entsteht ein Moodboard, das die Teilnehmenden im Gespräch mit Handwerkern und Möbelhäusern nutzen können. Ohne Vorkenntnisse, ohne teure Software.
Wir reden viel über Andersdenkende – aber immer seltener mit ihnen. Dabei gehört Streit zur Demokratie: Wo Menschen unterschiedliche Interessen, Werte und Vorstellungen vom guten Zusammenleben haben, kann Verständigung nicht bedeuten, Konflikte zu vermeiden. Doch konstruktives Streiten scheint zunehmend verlernt. Positionen verhärten sich, politische Auseinandersetzungen werden moralisch aufgeladen und manche Themen lieber umgangen, bevor überhaupt ein Gespräch entsteht. „Streiten wir drüber“ schafft einen Raum, in dem demokratischer Streit wieder erprobt werden kann. Anhand wechselnder Themen wie „Ist die AfD vor allem Ausdruck legitimen Protests oder eine Gefahr für die Demokratie?“, „Wo endet die Freiheit religiöser oder traditioneller Lebensformen?“ oder „Sollte Klimaschutz auch dann Vorrang haben, wenn er den Alltag spürbar verteuert?“ soll genau das wieder ermöglicht werden: der demokratische Austausch auch konträrer Positionen. Willkommen sind somit ausdrücklich auch Positionen, die sich im eigenen Umfeld selten gehört fühlen, ebenso wie Menschen, die ihnen entschieden widersprechen. Der Moderator strukturiert das Gespräch, ordnet Hintergründe ein und prüft Tatsachenbehauptungen, ohne den Streit vorschnell aufzulösen. Fehlt eine wichtige Gegenposition im Raum, wird ihr stärkstes Argument transparent in die Diskussion eingebracht. Ziel ist nicht, am Ende einer Meinung zu sein. Es geht darum, die Gründe hinter einer Position zu verstehen, Fakten von Werturteilen zu unterscheiden, Gemeinsamkeiten zu entdecken und bleibende Differenzen auszuhalten. Denn auch darin besteht demokratische Verständigung: miteinander im Gespräch zu bleiben, obwohl man sich nicht einig wird. Kontroversen sind ausdrücklich willkommen; persönliche Herabsetzungen sind es nicht.
Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren. Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck tieferliegender Verunsicherungen sind. Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen. Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.
In unserem hektischen Alltag bleibt oft wenig Zeit für uns selbst. Genau hier kommt die Selbstfürsorge ins Spiel. Sie ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben und hilft uns, für unser Wohlbefinden selbst zu sorgen. Doch wie können wir uns selbst zur Priorität zu machen, anstatt es allen recht zu machen und immer hinten anzustellen? In diesem Vortrag entdecken wir die drei Säulen der Selbstfürsorge und lernen, wie wir auch in einem vollen Alltag und ohne schlechtes Gewissen für uns selbst einstehen - um ausreichend für unsere innere Balance sorgen zu können.
Wer möchte nicht im Sekundentakt Vokabel lernen können? Und dabei noch Spaß haben? Die Schlüsselwortmethode hilft Ihnen dabei Vokabeln nicht nur schneller zu erfassen, sondern auch länger im Kopf zu behalten. Das zig-fache Wiederholen wird auf ein Minimum reduziert. Der Bestsellerautor und Dipl. Pädagoge Helmut Lange hat zum Thema "Vokabel lernen" mehrere Bücher geschrieben und zeigt Ihnen anhand von weiterentwickelten Lernstrategien den Weg zu verblüffenden Lernerfolgen - schon während des Webinars. Helmut Lange zeigt Ihnen die besten Vokabellern-Tricks.
Gelingende Kommunikation ist der Schlüssel zu einem harmonischen Familienleben – und zugleich eine der größten Herausforderungen im Alltag. Ob in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern, in Partnerschaften oder in Patchwork-Familien: Missverständnisse, unausgesprochene Erwartungen und alte Verhaltensmuster führen oft zu Konflikten. In diesem praxisnahen Workshop erfahren Sie, wie Kommunikation in Familien wirklich funktioniert und warum Zuhören dabei wichtiger ist als das richtige Argument. Sie lernen typische Stolpersteine kennen und erhalten konkrete Werkzeuge, um Gespräche wertschätzender und klarer zu gestalten. Anhand von alltagsnahen Beispielen und kurzen Übungen reflektieren Sie Ihre eigenen Kommunikationsmuster und entwickeln neue, hilfreiche Strategien für den Umgang miteinander. Ziel des Workshops: Mehr Verständnis, weniger Konflikte und stärkere Beziehungen im Familienalltag.
Die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Reisen selbstständig und dadurch individuell zugeschnitten, einfach und günstig zu buchen. Besonders für diejenigen, die noch nie selbst einen Urlaub online gebucht haben, kann dieser Prozess herausfordernd sein: es scheinen überall Fallstricke zu lauern. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumreise ganz einfach selbst planen und buchen können. Behandelt werden die Grundlagen der Online-Reisebuchung einschließlich der neutralen Vorstellung verschiedener Buchungsplattformen und -portale und deren Vergleich, das Vermeiden versteckter Kosten und das Erkennen vorhersehbarer Risiken. Dies alles lernen Sie praxisnah. Hinweis: Die Veranstaltung vermittelt praktische Orientierung und stellt keine Rechtsberatung dar. Für Preise, Verfügbarkeiten und Entscheidungen einzelner Anbieter kann keine Gewähr übernommen werden.
In herausfordernden Situationen brauchen wir vor allem psychische Widerstandskraft. Sie hilft uns gelassen und souverän zu sein mutig und entschlossen für unsere Bedürfnisse einzustehen und dabei mental stark und zuversichtlich zu bleiben. Wie schaffen es manche Menschen sich einfach nicht unterkriegen zu lassen und Herausforderungen souverän zu meistern? Die Forschung hat beeindruckende Erkenntnisse welche Faktoren unsere Resilienz direkt beeinflussen. Dieser Vortrag zeigt Ihnen diese Schutzfaktoren auf und wie es uns allen möglich ist diese zu erlernen zu stärken und zu trainieren.
Wir alle tragen Bilder von Liebe in uns: von tiefer Verbundenheit, leidenschaftlicher Nähe und einem Gegenüber, das uns „versteht“. Doch viele Partnerschaften geraten unter Druck – zwischen hohen Erwartungen, tradierten Geschlechterrollen und persönlichen Verletzlichkeiten. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, gängige Vorstellungen von Liebe und Beziehung kritisch zu hinterfragen. Wir beleuchten, wie kulturelle Narrative, psychologische Prägungen und historische Rollenbilder unser Verständnis von Partnerschaft beeinflussen. Wir fragen: Ist Liebe vor allem ein Gefühl – oder eine bewusste Praxis? Welche unbewussten Prägungen beeinflussen unsere Erwartungen an Nähe, Bindung und Geschlechterrollen? Welche Muster wiederholen sich? Warum entstehen typische Konflikte? Und wie können Partnerschaften stabiler, respektvoller und lebendiger gestaltet werden? Ziel ist es, romantische Ideale von realistischen Beziehungskonzepten zu unterscheiden und neue Perspektiven für ein respektvolles, lebendiges Miteinander zu entwickeln. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich ernsthaft und reflektiert mit dem Thema Liebe und Partnerschaft auseinandersetzen möchten.
Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Geldströme und -institutionen. Basierend auf dem digitalen Kunstwerk "The Waterworks of Money" erfahren Sie, wie Geld durch unsere Wirtschaft fließt und welche Rolle Banken, Regierungen und andere Institutionen dabei spielen. Lernen Sie auf eindrucksvolle Art zu verstehen, wie die Mechanismen funktionieren, die unser Geldsystem antreiben. Prof. Dr. Martijn Jeroen van der Linden Professor für New Finance an der The Hague University of Applied Sciences Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Finance Goes Digital – Mein Geld in der digitalen Welt“ und wird finanziell vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) gefördert. Kursleitung: Martijn Jeroen van der Linden Veranstaltungsort: Online-Seminar, Online Ausführende vhs: Bayerischer Volkshochschulverband
Wer möchte nicht im Sekundentakt Vokabel lernen können? Und dabei noch Spaß haben? Die Schlüsselwortmethode hilft Ihnen dabei Vokabeln nicht nur schneller zu erfassen, sondern auch länger im Kopf zu behalten. Das zig-fache Wiederholen wird auf ein Minimum reduziert. Der Bestsellerautor und Dipl. Pädagoge Helmut Lange hat zum Thema "Vokabel lernen" mehrere Bücher geschrieben und zeigt Ihnen anhand von weiterentwickelten Lernstrategien den Weg zu verblüffenden Lernerfolgen - schon während des Webinars. Helmut Lange zeigt Ihnen die besten Vokabellern-Tricks.
Das Denken und Lernen sind zu einem großen Teil durch die Schulzeit geprägt. Wenn Sie als Lernender an Fort- und Weiterbildung teilnehmen, greifen Sie meist auf althergebrachtes Lernverhalten zurück und wundern sich, dass kaum etwas hängen bleibt. Dabei kann Lernen so einfach sein, wenn Sie nur ein paar Merktechniken anwenden. Wenn Sie also in Zukunft Zahlen, Daten, Fakten, Vokabeln, Namen und Gesichter schnell und sicher behalten möchten, dann lassen Sie sich von einem kreativen und einflussreichen Gedächtnistrainer inspirieren. Denn Ihr Gehirn kann viel mehr als Sie denken. Sie bekommen faszinierende Gedächtnistechniken von dem professionellen Andragogen Helmut Lange vermittelt. Schon während des Seminars kann Ihre Merkfähigkeit um 300% gesteigert werden. Danach werden Sie nicht mehr lernen, weil Sie müssen, sondern Sie werden lernen, weil Sie wollen! Just for fun! Der Onlinekurs spricht jeden an - ob Schüler, Studenten, Berufstätige oder Senioren - probieren Sie es gerne aus!
Wir alle wünschen uns, mit dem was wir tun, erfolgreich zu sein. Unser äußerer Erfolg wird dabei durch unsere innere Haltung entscheidend mitbestimmt. Aber wie können wir mutig und selbstbewusst durchs Leben gehen - ohne unseren Selbstzweifeln das Feld zu überlassen? Dieser Vortrag zeigt, wie so ein "Erfolgs-Mindset" aussieht und wie wir es gezielt aufbauen können. So gehen wir unsere Herausforderungen selbstsicher, zuversichtlich und motiviert an. So können wir auch ambitionierte Ziele erreichen, weil wir es uns einerseits erlauben groß zu denken und anderseits in den entscheidenden Momenten dranbleiben und nicht aufgeben.
Bei einer Sanierung wird über die Fassade diskutiert, geplant und gefördert. Der Innenraum wird nebenbei entschieden, meist kurz bevor der Handwerker auf der Baustelle startet. Terrazzo, Mosaikparkett, Glasbausteine: Vieles davon ist nicht nachkaufbar und wird trotzdem routinemäßig entfernt. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, ihr eigenes Haus zu lesen. Wir gehen die typischen Merkmale der Epochen von 1870 bis 1980 durch, vom Boden bis zur Decke. Danach erkennen die Teilnehmenden, was aus der Bauzeit stammt und was erhalten, ersetzt oder ergänzt werden sollte, in Farbe, Form, Material und Möbel. Es geht ausschließlich um Gestaltung im Innenraum, nicht um Bauphysik, Energieeffizienz oder Fördermittel.
Wir reden viel über Andersdenkende – aber immer seltener mit ihnen. Dabei gehört Streit zur Demokratie: Wo Menschen unterschiedliche Interessen, Werte und Vorstellungen vom guten Zusammenleben haben, kann Verständigung nicht bedeuten, Konflikte zu vermeiden. Doch konstruktives Streiten scheint zunehmend verlernt. Positionen verhärten sich, politische Auseinandersetzungen werden moralisch aufgeladen und manche Themen lieber umgangen, bevor überhaupt ein Gespräch entsteht. „Streiten wir drüber“ schafft einen Raum, in dem demokratischer Streit wieder erprobt werden kann. Anhand wechselnder Themen wie „Ist die AfD vor allem Ausdruck legitimen Protests oder eine Gefahr für die Demokratie?“, „Wo endet die Freiheit religiöser oder traditioneller Lebensformen?“ oder „Sollte Klimaschutz auch dann Vorrang haben, wenn er den Alltag spürbar verteuert?“ soll genau das wieder ermöglicht werden: der demokratische Austausch auch konträrer Positionen. Willkommen sind somit ausdrücklich auch Positionen, die sich im eigenen Umfeld selten gehört fühlen, ebenso wie Menschen, die ihnen entschieden widersprechen. Der Moderator strukturiert das Gespräch, ordnet Hintergründe ein und prüft Tatsachenbehauptungen, ohne den Streit vorschnell aufzulösen. Fehlt eine wichtige Gegenposition im Raum, wird ihr stärkstes Argument transparent in die Diskussion eingebracht. Ziel ist nicht, am Ende einer Meinung zu sein. Es geht darum, die Gründe hinter einer Position zu verstehen, Fakten von Werturteilen zu unterscheiden, Gemeinsamkeiten zu entdecken und bleibende Differenzen auszuhalten. Denn auch darin besteht demokratische Verständigung: miteinander im Gespräch zu bleiben, obwohl man sich nicht einig wird. Kontroversen sind ausdrücklich willkommen; persönliche Herabsetzungen sind es nicht.
Politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden immer komplexer. Vieles wirft Fragen auf, bleibt unklar oder sorgt für Gesprächsbedarf – doch oft fehlt ein geeigneter und sicherer Raum, um darüber sachlich und offen zu sprechen. Dieses monatlich stattfindende Dialogformat lädt dazu ein, genau diesen Raum zu nutzen. Die Teilnehmenden bringen die Themen mit, die sie aktuell beschäftigen: aus Politik, Gesellschaft, Medien oder dem eigenen Alltag. Es gibt kein festes Programm und keine Vorträge. Stattdessen steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Der Kursleiter moderiert das Gespräch, ordnet Zusammenhänge ein, gibt bei Bedarf faktenbasierte Impulse und sorgt für einen respektvollen, konstruktiven Dialog. Vorkenntnisse sind nicht nötig – alle sind willkommen. Gefragt sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven im gemeinsamen Gespräch zu erkunden.
Wer möchte nicht im Sekundentakt Vokabel lernen können? Und dabei noch Spaß haben? Die Schlüsselwortmethode hilft Ihnen dabei Vokabeln nicht nur schneller zu erfassen, sondern auch länger im Kopf zu behalten. Das zig-fache Wiederholen wird auf ein Minimum reduziert. Der Bestsellerautor und Dipl. Pädagoge Helmut Lange hat zum Thema "Vokabel lernen" mehrere Bücher geschrieben und zeigt Ihnen anhand von weiterentwickelten Lernstrategien den Weg zu verblüffenden Lernerfolgen - schon während des Webinars. Helmut Lange zeigt Ihnen die besten Vokabellern-Tricks.
Demokratien geraten weltweit unter Druck. Rechtsstaatliche Institutionen werden angegriffen, gesellschaftliche Konflikte verschärfen sich und viele Menschen zweifeln daran, dass ihre Stimme politisch noch etwas bewirkt. Doch handelt es sich dabei um eine einzige Krise – oder überlagern sich unterschiedliche Entwicklungen? Die Veranstaltung untersucht, wie wirtschaftliche Ungleichheit, blockierte Aufstiegsversprechen und politische Ohnmacht miteinander zusammenhängen. Zugleich beanspruchen Klimawandel, Kriege, Migration, steigende Preise und technologische Umbrüche gleichzeitig gesellschaftliche Ressourcen und politische Aufmerksamkeit. Das Versprechen, wachsender Wohlstand werde automatisch zu mehr Sicherheit, Freiheit und Zufriedenheit führen, verliert dabei zunehmend an Überzeugungskraft. Auch kulturelle Konflikte um Religion, Geschlechterrollen, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Wandel setzen die Demokratie unter Spannung. Populistische Bewegungen greifen solche Unsicherheiten auf, verbinden sie miteinander und führen komplexe Probleme auf den Gegensatz zwischen dem „wahren Volk“ und einer vermeintlich korrupten Elite zurück. Auf Grundlage aktueller Forschung fragt die Veranstaltung, weshalb sich wirtschaftliche, kulturelle und institutionelle Konflikte gegenseitig verstärken – und was eine widerstandsfähige Demokratie benötigt: soziale Fairness, erfahrbare politische Beteiligung, handlungsfähige Institutionen und den Schutz einer pluralistischen Gesellschaft.
Die Teilnehmenden sehen ihr Zuhause, bevor sie es verändern. Aus einem einfachen Handyfoto des eigenen Raums entsteht mit ChatGPT eine realistische Visualisierung: Wandfarben testen, Möbel austauschen, Böden und Materialien durchprobieren, bevor Geld ausgegeben wird. Im Mittelpunkt steht, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, denn daran entscheidet sich, ob das Ergebnis nach Wohnzeitschrift oder nach KI aussieht. Aus den besten Ergebnissen entsteht ein Moodboard, das die Teilnehmenden im Gespräch mit Handwerkern und Möbelhäusern nutzen können. Ohne Vorkenntnisse, ohne teure Software.
Die europäische Aufklärung hat unseren Blick auf die Welt grundlegend verändert. Wissen sollte überprüfbar, Herrschaft begründungsbedürftig und der Mensch fähig sein, selbstständig zu urteilen. Mit ihr entstanden neue Hoffnungen auf Bildung, wissenschaftlichen Fortschritt und eine bessere Zukunft. Auch moderne Vorstellungen von Freiheit, Gleichheit, Menschenrechten und Demokratie wurden entscheidend durch sie geprägt. Die Veranstaltung zeichnet diese Veränderungen nach und fragt zugleich nach den Widersprüchen der Aufklärung. Denn ihre universellen Ansprüche standen lange neben gesellschaftlichen Ausschlüssen, Kolonialismus und Sklaverei. Der Holocaust erschütterte später den Glauben, technischer und wissenschaftlicher Fortschritt führe automatisch auch zu moralischem Fortschritt. Heute stellt die ökologische Krise unser Verhältnis zu Natur, Wachstum und technischer Beherrschung infrage. Gemeinsam diskutieren wir, welche Errungenschaften der Aufklärung weiterhin unverzichtbar sind und wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Vernunft unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts neu gedacht werden können.
Arbeit bestimmt unseren Alltag, unseren Lebensrhythmus und oft auch unser Selbstverständnis. Doch was „Arbeit“ bedeutet, hat sich im Laufe der Geschichte grundlegend verändert: Von der antiken Abwertung körperlicher Tätigkeit über den Arbeitsethos der Industrialisierung bis hin zu „New Work“ und digitaler Plattformökonomie. Heute stehen wir erneut vor einem Umbruch – durch Automatisierung, KI und neue Modelle von Erwerbsarbeit. Der Kurs nimmt Arbeit aus philosophischer, historischer und gesellschaftlicher Perspektive in den Blick. Wir fragen: Warum arbeiten wir eigentlich? Was macht Arbeit sinnvoll – und wann wird sie zur Belastung? Welche Vorstellungen von Arbeit prägen uns, und welche Alternativen sind denkbar? Gemeinsam analysieren wir Texte, tauschen Erfahrungen aus und entwerfen Szenarien für die „Arbeit der Zukunft“. Der Kurs bietet Raum, die eigene Arbeitsbiografie zu reflektieren und neue Perspektiven auf ein Thema zu gewinnen, das uns alle betrifft.
Warum erscheint uns manches selbstverständlich, obwohl Menschen zu anderen Zeiten und an anderen Orten ganz anders darüber gedacht haben? Vorstellungen etwa von Arbeit, Natur, Eigentum, Geschlecht, Wissenschaft oder einem guten Leben entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir übernehmen sie aus Familie, Schule, Medien und Gesellschaft – und mit ihnen Vorstellungen davon, was normal, vernünftig oder sogar „natürlich“ ist. Oft bemerken wir diese kulturellen Prägungen erst, wenn eine andere Perspektive unsere Gewissheiten irritiert. Der interaktive Workshop lädt dazu ein, solche Selbstverständlichkeiten sichtbar zu machen und gemeinsam zu hinterfragen. Wie prägen kulturelle Skripte unsere Wahrnehmung? Welche Annahmen liegen unserem Denken zugrunde, ohne dass wir uns ihrer bewusst sind? Und was verändert sich, wenn wir versuchen, Vertrautes aus einer anderen Perspektive zu betrachten? Dabei geht es nicht nur um andere Kulturen oder historische Zeiten, sondern ebenso um den eigenen Alltag, gesellschaftliche Normen und die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen. Verlernen bedeutet dabei nicht, alles bisher Gelernte abzulehnen oder jede Gewissheit grundsätzlich infrage zu stellen. Es bedeutet, die eigene Perspektive als eine mögliche unter mehreren zu erkennen und bewusster zu entscheiden, was wir behalten, verändern oder neu betrachten möchten. Perspektivwechsel können so nicht nur den eigenen Blick erweitern, sondern auch helfen zu verstehen, warum andere Menschen dieselbe Wirklichkeit anders wahrnehmen und bewerten. Darin liegt eine wichtige Voraussetzung für Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Workshop verbindet fachliche Impulse mit Übungen, Austausch und gemeinsamer Reflexion. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neugier und die Bereitschaft, die eigene Sichtweise zum Gegenstand des Nachdenkens zu machen, genügen.
* Wann sage ich "ja", obwohl ich eigentlich lieber "nein" sagen würde? * Welche Gedanken und Gefühle schwingen mit? * Welche Ursachen liegen dem Ja-Sagen zugrunde? * Warum ist Nein-Sagen wichtig? * Wie sage ich wertschätzend "nein"?
Kapitalismus und Demokratie gelten häufig als westliches Erfolgsduo: Freie Märkte sollten Wohlstand schaffen, eine wachsende Mittelschicht politische Freiheit verlangen und Handel autoritäre Staaten öffnen. Lange galt wirtschaftliche Modernisierung deshalb zugleich als Weg zur Demokratie. Doch historisch war das Verhältnis weit konfliktreicher: Besitzende Eliten bekämpften die Ausweitung des Wahlrechts, soziale Rechte mussten politisch erkämpft werden und marktradikale Reformen wurden auch unter Diktaturen durchgesetzt. Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas und die Entwicklung Russlands zeigen zudem, dass Kapitalismus keineswegs automatisch zu Demokratie führt. Auch innerhalb demokratischer Gesellschaften bleibt das Verhältnis spannungsreich: Vermögen, Medienmacht, Lobbyismus und Erbschaften können wirtschaftliche Ungleichheit in politischen Einfluss übersetzen. Mit den Tech-Eliten der Gegenwart erhält diese alte Frage neue Aktualität. Der Vortrag verfolgt die wechselvolle Beziehung von Kapitalismus und Demokratie von der Industrialisierung bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche politischen Regeln braucht eine Marktwirtschaft, damit aus ökonomischer Freiheit nicht politische Oligarchie wird?
Sprache ist nie unschuldig. Sie kann verbinden oder spalten, Wirklichkeit abbilden oder formen. In Debatten über Gender, Migration oder Politik wird deutlich, wie sehr Worte selbst umkämpft sind – und wie stark sie Wahrnehmung, Denken und gesellschaftliche Dynamiken prägen. Doch wie genau wirkt Sprache? Und welche Verantwortung haben wir im Umgang mit ihr? Der Kurs untersucht, wie Sprache als Werkzeug der Macht funktioniert – von politischen „Frames“ und medialen Deutungsrahmen über Alltagsmetaphern bis hin zu Sprachwandel und neuen Ausdrucksformen. Anhand aktueller Beispiele wird sichtbar, wie durch Begriffe Realitäten geschaffen oder verdeckt werden: „Flüchtlingswelle“, „Leistungsträger“, „Klimahysterie“ – jedes Wort trägt eine Haltung in sich. Wir diskutieren philosophische und linguistische Perspektiven auf Sprache und fragen zugleich praktisch: Wie lässt sich bewusster, präziser und dialogfähiger sprechen? Wo stößt „politische Korrektheit“ an Grenzen – und wo ist sie Ausdruck von Respekt und Verantwortung? In Übungen und Diskussionen erproben wir den sensiblen Umgang mit Sprache als Mittel gesellschaftlicher Gestaltung. Ziel des Kurses ist es, Sprache als Machtinstrument zu durchschauen – und sie zugleich als Werkzeug des Verstehens und der Verständigung neu zu entdecken.
Konflikte gehören zu jeder Beziehung – besonders in Partnerschaften. Oft beginnen Gespräche harmlos und entwickeln sich plötzlich zu festgefahrenen Diskussionen, Missverständnissen oder Rückzug. Doch warum ist das so? In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Gespräche häufig eskalieren oder ins Stocken geraten und welche unbewussten Dynamiken dabei eine Rolle spielen. Sie lernen, zwischen Sach- und Beziehungsebene zu unterscheiden und typische Konfliktmuster zu erkennen – wie etwa die Eskalationsspirale oder den Wechsel zwischen Angriff und Rückzug. Darüber hinaus erhalten Sie konkrete, alltagstaugliche Werkzeuge, um Gespräche konstruktiver zu gestalten: von aktivem Zuhören über Ich-Botschaften bis hin zu einfachen Strategien zur Deeskalation. Ziel ist es, mehr Verständnis füreinander zu entwickeln und auch in schwierigen Situationen im Dialog zu bleiben. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Paare, ist jedoch für alle geeignet, die ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern und Konflikte bewusster und lösungsorientierter angehen möchten.
Pandemie, Krieg, Klimawandel, wirtschaftliche Umbrüche und künstliche Intelligenz: Viele Entwicklungen stellen vertraute Gewissheiten infrage. Während eine Krise noch andauert, zeichnet sich bereits die nächste ab. Dadurch kann der Eindruck entstehen, die Gegenwart bestehe nur noch aus Ausnahmesituationen, auf die wir kaum Einfluss haben. Die Veranstaltung richtet den Blick deshalb nicht auf Leistungsdruck oder berufliche Erschöpfung, sondern auf den Umgang mit Unsicherheit. Wie verändern Krisen unsere Wahrnehmung von Gefahr, Zeit und Zukunft? Weshalb suchen Menschen in unübersichtlichen Situationen nach eindeutigen Erklärungen, Kontrolle oder starken Autoritäten? Und wie beeinflussen Nachrichtenrhythmen und politische Zuspitzungen unser Gefühl dafür, was tatsächlich bedrohlich ist? Aus historischen, gesellschaftlichen und philosophischen Perspektiven wird untersucht, wie Menschen und Gesellschaften mit Ungewissheit, Kontrollverlust und tiefgreifendem Wandel umgehen. Dabei geht es weder um Alarmismus noch um die Vorstellung, jede Krise sei automatisch eine Chance. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Urteilsfähigkeit, Vertrauen, gemeinsames Handeln und die Fähigkeit, auch unter unsicheren Bedingungen Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, ein reflektierteres Verhältnis zu Krisenerzählungen und Zukunftsängsten zu entwickeln – und individuelle wie demokratische Handlungsspielräume auch dort wahrzunehmen, wo einfache Gewissheiten nicht verfügbar sind.
Die digitale Welt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Reisen selbstständig und dadurch individuell zugeschnitten, einfach und günstig zu buchen. Besonders für diejenigen, die noch nie selbst einen Urlaub online gebucht haben, kann dieser Prozess herausfordernd sein: es scheinen überall Fallstricke zu lauern. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumreise ganz einfach selbst planen und buchen können. Behandelt werden die Grundlagen der Online-Reisebuchung einschließlich der neutralen Vorstellung verschiedener Buchungsplattformen und -portale und deren Vergleich, das Vermeiden versteckter Kosten und das Erkennen vorhersehbarer Risiken. Dies alles lernen Sie praxisnah. Hinweis: Die Veranstaltung vermittelt praktische Orientierung und stellt keine Rechtsberatung dar. Für Preise, Verfügbarkeiten und Entscheidungen einzelner Anbieter kann keine Gewähr übernommen werden.
Kann eine Religion, die sich auf göttliche Offenbarung und damit auf überzeitliche Wahrheiten beruft, die veränderbaren Regeln einer pluralistischen Demokratie anerkennen? Was geschieht, wenn religiöse Gebote, demokratische Mehrheitsentscheidungen und individuelle Freiheitsrechte miteinander in Konflikt geraten? Der Vortrag vergleicht Judentum, Christentum und Islam nicht als starre Blöcke, sondern als vielfältige und historisch wandelbare Auslegungstraditionen. An konkreten Konfliktfeldern – etwa religiösem Zionismus und Siedlungspolitik, christlichem Nationalismus und dem Umgang mit sexueller Vielfalt sowie dem beanspruchten Vorrang islamischen Rechts – wird sichtbar, wie „heilige“ Texte politisch gelesen und zur Begründung gesellschaftlicher Ordnungen herangezogen werden. Zugleich richtet sich der Blick auf demokratische Gegenbewegungen innerhalb aller drei Religionen und auf die Frage, wie Gläubige selbst das Verhältnis von Offenbarung, Menschenrechten und pluralistischer Gesellschaft bestimmen. Im Zentrum stehen dabei nicht persönliche Glaubensüberzeugungen, sondern öffentliche Machtansprüche: Welche Rolle darf Religion im politischen Raum spielen? Wann bereichert sie die demokratische Öffentlichkeit – und wann wird aus religiöser Überzeugung ein Anspruch auf verbindliche Ordnung für alle?
Dieser Vortrag lädt dazu ein, Manipulation im Alltag bewusster wahrzunehmen und souveräner darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wo gesunde Einflussnahme endet und Manipulation beginnt. Anhand vieler Beispiele aus Familie, Partnerschaft, Beruf, Werbung, Medien und sozialen Netzwerken wird gezeigt, wie Menschen durch Sprache, Emotionen, Zeitdruck, Schuldgefühle, Schmeichelei, Angst oder scheinbare Autorität beeinflusst werden können. Dabei geht es nicht darum, misstrauischer zu werden oder andere vorschnell zu verurteilen. Auch nicht darum, selbst ein Manipulator zu werden. Vielmehr soll der Vortrag helfen, eigene Reaktionen besser zu verstehen, innere Klarheit zu gewinnen und bewusster zu entscheiden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Resilienz: Wer seine Werte kennt, achtsam bleibt, gute Fragen stellt und Grenzen freundlich, aber klar formuliert, kann Manipulationsversuchen gelassener begegnen. Die Teilnehmenden erhalten praktische Impulse, alltagstaugliche Formulierungen und Reflexionsfragen, um in schwierigen Gesprächen ruhig zu bleiben, Druck zu erkennen und die eigene Entscheidungsfreiheit zu bewahren.
Verschwörungserzählungen sind kein Randphänomen, sondern Ausdruck tief verankerter psychologischer und gesellschaftlicher Mechanismen. In Zeiten von Krisen, Unsicherheit und beschleunigtem Wandel bieten sie scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Zusammenhänge. Gerade dadurch können sie Vertrauen untergraben, Polarisierung verstärken und demokratische Diskurse belasten. Die Veranstaltung beleuchtet Verschwörungserzählungen aus soziologischer, psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Bedürfnissen, Ängsten und Denkmechanismen, die ihre Attraktivität erklären, sowie nach den gesellschaftlichen Bedingungen, die ihre Verbreitung begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klimawandelleugnung als exemplarischem Fall. An ihr wird deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse abgewehrt, Zweifel systematisch verstärkt und alternative Wirklichkeitsdeutungen stabilisiert werden – und warum Menschen geneigt sind, solchen Erzählungen Glauben zu schenken. Ziel der Veranstaltung ist es, Hintergründe zu verstehen, Mechanismen zu erkennen und die eigene Urteilsfähigkeit im Umgang mit umstrittenen Wahrheitsansprüchen zu stärken.
Bei einer Sanierung wird über die Fassade diskutiert, geplant und gefördert. Der Innenraum wird nebenbei entschieden, meist kurz bevor der Handwerker auf der Baustelle startet. Terrazzo, Mosaikparkett, Glasbausteine: Vieles davon ist nicht nachkaufbar und wird trotzdem routinemäßig entfernt. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, ihr eigenes Haus zu lesen. Wir gehen die typischen Merkmale der Epochen von 1870 bis 1980 durch, vom Boden bis zur Decke. Danach erkennen die Teilnehmenden, was aus der Bauzeit stammt und was erhalten, ersetzt oder ergänzt werden sollte, in Farbe, Form, Material und Möbel. Es geht ausschließlich um Gestaltung im Innenraum, nicht um Bauphysik, Energieeffizienz oder Fördermittel.
Wir reden viel über Andersdenkende – aber immer seltener mit ihnen. Dabei gehört Streit zur Demokratie: Wo Menschen unterschiedliche Interessen, Werte und Vorstellungen vom guten Zusammenleben haben, kann Verständigung nicht bedeuten, Konflikte zu vermeiden. Doch konstruktives Streiten scheint zunehmend verlernt. Positionen verhärten sich, politische Auseinandersetzungen werden moralisch aufgeladen und manche Themen lieber umgangen, bevor überhaupt ein Gespräch entsteht. „Streiten wir drüber“ schafft einen Raum, in dem demokratischer Streit wieder erprobt werden kann. Anhand wechselnder Themen wie „Ist die AfD vor allem Ausdruck legitimen Protests oder eine Gefahr für die Demokratie?“, „Wo endet die Freiheit religiöser oder traditioneller Lebensformen?“ oder „Sollte Klimaschutz auch dann Vorrang haben, wenn er den Alltag spürbar verteuert?“ soll genau das wieder ermöglicht werden: der demokratische Austausch auch konträrer Positionen. Willkommen sind somit ausdrücklich auch Positionen, die sich im eigenen Umfeld selten gehört fühlen, ebenso wie Menschen, die ihnen entschieden widersprechen. Der Moderator strukturiert das Gespräch, ordnet Hintergründe ein und prüft Tatsachenbehauptungen, ohne den Streit vorschnell aufzulösen. Fehlt eine wichtige Gegenposition im Raum, wird ihr stärkstes Argument transparent in die Diskussion eingebracht. Ziel ist nicht, am Ende einer Meinung zu sein. Es geht darum, die Gründe hinter einer Position zu verstehen, Fakten von Werturteilen zu unterscheiden, Gemeinsamkeiten zu entdecken und bleibende Differenzen auszuhalten. Denn auch darin besteht demokratische Verständigung: miteinander im Gespräch zu bleiben, obwohl man sich nicht einig wird. Kontroversen sind ausdrücklich willkommen; persönliche Herabsetzungen sind es nicht.
Politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden immer komplexer. Vieles wirft Fragen auf, bleibt unklar oder sorgt für Gesprächsbedarf – doch oft fehlt ein geeigneter und sicherer Raum, um darüber sachlich und offen zu sprechen. Dieses monatlich stattfindende Dialogformat lädt dazu ein, genau diesen Raum zu nutzen. Die Teilnehmenden bringen die Themen mit, die sie aktuell beschäftigen: aus Politik, Gesellschaft, Medien oder dem eigenen Alltag. Es gibt kein festes Programm und keine Vorträge. Stattdessen steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Der Kursleiter moderiert das Gespräch, ordnet Zusammenhänge ein, gibt bei Bedarf faktenbasierte Impulse und sorgt für einen respektvollen, konstruktiven Dialog. Vorkenntnisse sind nicht nötig – alle sind willkommen. Gefragt sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven im gemeinsamen Gespräch zu erkunden.
Viele Männer spüren es deutlich: Das Spannungsfeld zwischen traditionellen Erwartungen und neuen gesellschaftlichen Anforderungen ist nicht nur äußerlich – es ist innerlich. Zwischen Leistungsanspruch und Erschöpfung. Zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Zwischen dem Wunsch nach Nähe und dem Impuls zum Rückzug. Wir leben in Strukturen, die stark von männlich geprägten Leistungs- und Wettbewerbslogiken beeinflusst sind. Gleichzeitig zeigen sich persönliche Kosten: emotionale Sprachlosigkeit, Beziehungsschwierigkeiten, gesundheitliche Belastungen, Sinnfragen. Diese Veranstaltung verbindet interdisziplinäre Impulse mit persönlicher Auseinandersetzung. Sie fragt: Welche Bilder von Männlichkeit prägen mich – bewusst oder unbewusst? Wo geben sie Orientierung – und wo engen sie mich ein? Wie kann ich Verantwortung übernehmen, ohne mich selbst zu verhärten? Es geht nicht um Schuld oder Selbstabwertung, sondern um Klarheit. Gerade im Wandel liegen neue Möglichkeiten: Männlichkeit bewusster, freier und integrer zu gestalten. Die Veranstaltung bietet einen geschützten Raum für ehrliche Gespräche – ohne Masken, ohne Klischees, ohne Erwartungsdruck. Für wen? Für Männer, die bereit sind, sich mit ihren eigenen Prägungen auseinanderzusetzen und ihren Weg reflektiert zu gestalten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wohl aber Offenheit.
Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Stark und durchsetzungsfähig – oder einfühlsam und verletzlich? Verantwortung übernehmen – oder tradierte Erwartungen hinter sich lassen? Männlichkeit bewegt sich im Spannungsfeld von historischen Rollenbildern, gesellschaftlichen Umbrüchen und zukünftigen Entwicklungen. Begriffe wie „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarchat“ prägen öffentliche Debatten – doch was verbirgt sich dahinter? Diese Veranstaltung bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Entstehung und den Wandel männlicher Identität. Impulse aus Soziologie, Psychologie und Geschichtswissenschaft helfen, Entwicklungen einzuordnen und aktuelle Spannungen verständlich zu machen. Im Mittelpunkt steht eine sachliche und differenzierte Analyse: Wie prägen Männlichkeitsbilder unser Selbstverständnis, unsere Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben? Wo entstehen Verunsicherungen – und wo neue Möglichkeiten? Die Veranstaltung schafft eine fundierte Grundlage für Diskussion und Reflexion – ohne Ideologisierung, ohne Vereinfachung. Für wen? Für alle Interessierten, die das Thema vielschichtig und differenziert betrachten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.